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Tagebuch Klasse 8a Projekt Greener Solutions

Tag 1:
Wir redeten über die Vor- und Nachteile des Handys, wie z.B. Erreichbarkeit, Arbeitsplätze und neue Berufe, aber auch über Strahlung und Handyschrott.
Danach teilten wir uns in 2 Gruppen auf: die „Werbekampagne“ Gruppe und wir, die „Radio“ Gruppe. Dann haben wir besprochen, was wichtig an einem Handys ist bzw. was unsere Handys haben sollten (Headset, Lautsprecher, Kamera...). Anschließend haben wir ein Schülerportrait ausgefüllt und Fotos dafür gemacht. Dann haben wir einen Kompetenzbogen ausgefüllt, den wir am zweiten Tag von den Mitarbeitern im Betrieb ausfüllen lassen. Anschließend haben wir ein Handy aufgemalt und beschriftet wo das Mikrofon, der Lautsprecher, der Akku usw. liegen.
Dann haben wir aufgemalt, wie der Rufaufbau funktioniert, mit den Sendemasten und dem HLR. Anschließend haben wir alles über die Produktion eines Handys erfahren. Vom Arbeiter im Rohstoffabbau bis zum Verkäufer in den Industrieländern wird z.B. das Einkommen von 72 Mio. Euro im Jahr sehr ungerecht verteilt. Anschließend haben wir die Fragen an Greener Solution aufgeschrieben. Zum Abschluss des Tages haben wir uns noch mit der anderen Gruppe getroffen und die Ergebnisse des heutigen Tages besprochen.


Unsere Gruppe

Tag 2:
Wir haben uns in der Früh um 8 Uhr im Raum 407 getroffen. Dann sind wir mit der U-Bahn nach Giesing gefahren. Von dort mussten dann noch ca. 15 Minuten Fußweg zu Greener Solutions hinter uns bringen. Dort trafen wir den Verantwortlichen des Werkes von Import und Export. Wir stellten die Frage, ob wir nicht eventuell doch Fotos machen könnten, was - wie es am Anfang hieß - verboten sei. Es wurde uns dann doch erlaubt. Der Verantwortliche erklärte uns, dass jedes Handy einen individuellen Strichcode hat, andem Hersteller und Model erkannt werden können. Danach trafen wir die Verantwortliche für Büro und Verwaltung und anschließend trafen wir den Verantwortlichen für IT- und sonstige Computerverwaltung. Anschließend betraten wir das Lager, wo die Handys sortiert wurden. Dann betraten wir den Postraum. Dort bekamen wir die Informationen, wie die Handys von den einzelnen Läden zu Greener Solution kommen:
In den einzelnen Handyshops kann man sein Telefon abgeben, es wird dort in eine Tüte gepackt. Von dort aus werden sie nach Greener Solutions geschickt.
Dort ist aber auch schon mal ein Haufen Mist angekommen, z.B. einzelne Ladegeräte oder leere Batterien. Wir erfuhren, dass ca. 500 - 5000 Handys täglich eingeschickt werden und dass es in den Umländern von Deutschland
keine richtigen Filialen gibt, sondern nur Sammelstellen. Diese Sammelstellen z.B. in Österreich, der Schweiz, Italien, Portugal, Bulgarien, Rumänien und Kroatien schicken ihre Handys weiter an Greener Solutions. Wenn eine Schule es schafft 400 wiederverwertbare Handys zu sammeln und bei Greener Solutions abzugeben, spendet Greener Solutions einen nagelneuen PC von Dell. Anschließend betraten wir erneut das Lager, um Fragen zu stellen.
Wir stellten z.B. die Frage, nach was die Handys sortiert werden: Zuerst wird der Akku vom Handy getrennt. Hinter dem Akku ist ein Code, der von einem Lasergerät in den PC eingelesen wird. Der Computer zeigt an, ob das Handy recycelt oder weiterverkauft wird. Das Handy das recycelt werden soll, wird im Norden von Deutschland geschreddert, um die einzelnen Rohstoffe voneinander zu trennen.


Aus diesen Bestandteilen besteht ein Handy


Für jedes recycelbare Handy spendet Greener Solutions den Betrag von 5 Euro an einen wohltätigen Zweck, der von dem jeweiligen Netzanbieter bestimmt wird. Die Daten die auf den Handys gespeichert sind, werden vertraulich behandelt und gelöscht. In jedes Handy steckt Greener Solution ca. 9 Euro und verkauft es für ca. 12 Euro in die Entwicklungsländer. Frau Lux erklärte uns anschließend, wie man Handys korrekt recycelt und was passiert, falls man es in den normalen Restmüll wirft. Danach hat die Interviewgruppe Interviews mit zwei Mitarbeitern geführt.


Gabriel Arendt führt uns nicht nur herum, sondern beantwortete auch unsere Fragen....


...genauso geduldig und nett war auch Ina.

Zum Abschluss durften wir noch ein paar Handydummys mitnehmen.