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GSM ist, in einfachen Worten, das europaweite Mobilfunknetz. Dieses Netz mach Kommunikation mit dem Handy erst möglich. Während früher die Mobilkommunikation analog ablief, arbeitet GSM digital, was die Sprachqualität und Schnelligkeit der Gesprächsvermittlung erheblich verbessert. Während die Vorfahren von GSM auf sehr niedrigen Frequenzbereichen arbeiteten, liegt der vorgesehene Frequenzbereich im GSM Standard bei 900 Mhz. GSM wurde 1992 offiziell eingeführt und ist in Deutschland die technische Grundlage für die D und A-Netze, in denen D2 und O2 angesiedelt sind. GSM führte in den 90er Jahren zu einer raschen Verbreitung des Handys, da es Mobiltelefonieren, schneller, besser und billiger machte. 1993 gab es bereits 36 GSM-Netze in 22 Ländern, 1999 schon 239 in 108 Ländern. Im Oktober 2005 nutzten bereits 1,55 Milliarden Menschen GSM, und es kommen täglich 1 Millionen Menschen - hauptsächlich aus den Wachstumsmärkten Afrika, Indien, Lateinamerika und Asien - hinzu. Weltweit sind ca. 2 Milliarden Menschen mobiltechnisch erreichbar.

Eine wichtige Funktion des GSM ist das Handover. Das ist das Wechseln zwischen mehreren Mobilfunkzellen während eines Gespräches. Reist man z.B. mit dem Zug von München nach Hamburg, kann man telefonieren, ohne dass die Verbindung abbricht. Das Handdover passiert automatisch, wenn unser Handy die Verbindung zu einem Mobilfunkmasten auflöst und eine neue Verbindung zu dem nächsten (näheren) Mobilfunkmast aufbaut. Siehe dazu: Wie funktioniert Telefonieren.

Zur Info: Die Reichweite einer Mobilfunkantenne, liegt bei ca. 20 km. Das heißt, dass nach diesen 20 km eine weitere Antenne errichtet sein muss. So entsteht um jede Mobilfunkantenne herum eine so genannte Mobilfunkzelle.  Wechsel ich nun - beim Zug- oder Autofahren - von der einen in  die nächste Zelle, spricht man vom Handover. GSM machte dies möglich.


© by der Klasse 9a des Maria-Theresia Gymnasiums