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>> Das B-Netz
Das vollautomatische B-Netz wurde im Jahr 1972 eingeführt und war bis 1994 in Betrieb. Das B-Netz startete, um die drohende Überfüllung des A-Netzes abzuwenden. Wesentliche Neuerung im Vergleich zum A-Netz war die Möglichkeit, Selbstwählverbindungen in beide Richtungen herzustellen. Durch die Erweiterung von 38 auf 75 Sprechkanäle, hieß es 1980 B/B2-Netz.6 Jahre später erreichte es mit 158 Funkfeststationen und etwa 27.000 Teilnehmer seinen höchsten Ausbaustand und gleichzeitig die größtmöglichste Teilnehmerzahl.

Ein Problem des B/B2-Netzes, bestand darin, dass der Anrufer für eine Verbindung zu einem Mobiltelefon, dessen Standort kennen musste. Das bedeutet, dass er wissen musste, im Einzugsbereich (ca. 27 km) welcher Funkstation sich das Mobiltelefon befand, um eine entsprechende Vorwahl zu wählen. Der Frequenzbereich lag zwischen 148,41 und 162.93 MHz.

Ein Beitrag von Marcus Rascher
der Klasse 8a des Elsa Brandström Gymnasiums