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>> Die Herstellung eines Handys

Ein Handy besteht aus Rohstoffen, die in Entwicklungsländern wie Afrika in Minen abgebaut werden. Die Arbeitsbedingungen sind dort sehr hart. Die Menschen dort müssen täglich mehr als 10 Stunden für einen Lohn von ca. 1 Euro arbeiten. Auch Kinder werden nicht verschont. Die Versorgung mit Essen und Wasser ist nicht ausreichend gewährt. Aus den abgebauten Rohstoffen, werden in Billiglohnländern wie China die Einzelteile für ein Handy zusammengebaut. Europäische Handyhersteller können so viel Geld sparen, da Arbeitskraft in asiatischen Ländern billiger ist, als in Deutschland. Nachdem sie mit den Einzelteilen versorgt sind, werden sie von Handyproduzenten wie Nokia zusammen gesetzt, die zusätzlich für die Entwicklung des Designs  und der Technologie, sowie der Vermarktung (Werbung) verantwortlich sind. Obwohl die Handyunternehmen fast nichts zur Produktion beigetragen haben, verdienen sie das meiste Geld an einem Handy. Anschließend kaufen die Mobilfunkanbieter, wie z.B Telekom oder O2 die Handys und verkaufen die weiter an ihren Kunden. Bereits nach 18 Monate wechseln die meisten Kunden ihr Handy, was dazu führt, dass dieser Kreislauf immer wieder von vorne beginnt. Mit diesem Wissen über die Herstellung von Handys, sollte man es sich besser 2x überlegen, ob man nach 18 Monaten unbedingt ein neues Handy haben muss, obwohl das "alte" noch gut funktioniert. Ist das wirklich nötig?




Ein Beitrag von Sven und Marco
der Joseph von Fraunhofer Realschule